
Immer mehr Menschen nutzen KI-Companions und andere generative künstliche Intelligenzsysteme, um sich über private Themen auszutauschen. Doch können solche Systeme uns vor Einsamkeit und psychischen Belastungen schützen – oder tragen sie möglicherweise sogar dazu bei?
Das Projekt LONELY.AI untersucht, wie sich die Nutzung generativer KI auf die soziale und psychische Gesundheit auswirkt. Im Mittelpunkt steht die Frage, unter welchen Umständen die Nutzung uns guttut oder schadet – und was dies für die Gestaltung und politische Regulierung solcher Systeme bedeutet.
LONELY.AI wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Das Projekt läuft über 24 Monate von September 2026 bis August 2028.
Ziel von LONELY.AI ist zu verstehen, unter welchen Bedingungen generative KI-Systeme Einsamkeit verringern oder verstärken, wie sich ihre Nutzung auf die soziale und psychische Gesundheit in der deutschen Allgemeinbevölkerung auswirkt und welche Rolle parasoziale Interaktionen und Beziehungen dabei spielen. Aufbauend auf theoretischen, längsschnittlichen und situativen Analysen sollen vulnerable Nutzungsprofile identifiziert und zielgruppenspezifische Handlungsempfehlungen für Prävention, Versorgung und die menschenzentrierte Entwicklung zukünftiger KI-Anwendungen abgeleitet werden. Dies wird in fünf Projektmodulen umgesetzt:
Publikationen und Ergebnisberichte werden hier verlinkt. Die Ergebnisse sollen zudem auf der Einsamkeitskonferenz 2028 des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und des Kompetenznetz Einsamkeit vorgestellt und diskutiert werden.
Kontaktieren Sie uns am besten per E-Mail: lonelyai@ruhr-uni-bochum.de
LONELY.AI wird durch eine Zuwendung des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) finanziert. Die vorgesehene Laufzeit ist 24 Monate (September 2026 bis August 2028).