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Forschungsschwerpunkte und Projekte


Mit der HYPE-Studie (Hypothetische und erlebte Ereignisse) möchten wir die Wahrnehmung von Lebensereignissen im jungen Erwachsenenalter untersuchen. Die HYPE-Studie wird online durchgeführt und umfasst drei Erhebungszeitpunkte verteilt über neun Monate. Zu den drei Messzeitpunkten werden Fragen zu Wohlbefinden, Persönlichkeit und verschiedenen Lebensereignissen gestellt. Unter allen Teilnehmenden der Studie werden Gutscheine im Gesamtwert von 700€ verlost und alle Teilnehmenden können eine Information über ihr Persönlichkeitsprofil erhalten.

Aktuell suchen wir Teilnehmende für diese Studie! Weitere Informationen rund um die HYPE-Studie finden Sie hier.

Die Studie zur Wahrnehmung von Lebensereignissen (WaLe-Studie) befasst sich damit wie belastende Lebensereignisse wahrgenommen werden und welche Auswirkungen diese Lebensereignisse haben. Die WaLe-Studie richtet sich an Personen, die in den vergangenen fünf Wochen ein belastendes Ereignis erlebt haben. Die Studie findet online statt und umfasst insgesamt fünf Erhebungszeitpunkte verteilt über sechs Monate. Unter allen Teilnehmenden werden Gutscheine im Gesamtwert von 1200€ verlost.
Weitere Informationen rund um die WaLe-Studie finden Sie hier.

Die Bochum Berlin Covid-19-Längsschnittstudie untersucht seit März 2020 kontinuierlich die persönlichen, sozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie in Deutschland. Die Studiendaten ermöglichen somit eine sehr hochauflösende Betrachtung von Veränderungen z.B. in der Krisenwahrnehmung oder Einsamkeit in den verschiedenen Phasen der Pandemie. Mehr Informationen zur Studie, Veröffentlichungen und Medienberichterstattungen: hier klicken

Die Studie "What's NEXT? Dein Leben in einer neuen Phase" (Link zur Internetpräsenz der Studie) untersucht, welche Veränderungen und Ereignisse jungen Menschen zu Beginn einer neuen Lebensphase (z. B. nach dem Schul-, Ausbildungs- oder Studienabschluss) erleben und wie sich ihre sozialen Beziehungen und ihre Persönlichkeit in dieser Zeit entwickeln.
Die Fragebögen erfassen Wertvorstellungen, Persönlichkeitseigenschaften sowie individuelle Lebensereignisse und deren persönliche Relevanz.

Die meisten von uns glauben, dass unser Wohlbefinden davon abhängt, in welchen Lebensumständen wir uns gerade befinden. Wenn wir zum Beispiel einen Studiengang gewählt haben, der uns interessiert, und viele Freunde unter den Kommilitonen haben, dann sollten wir glücklich und definitiv nicht einsam sein. Die Forschung zeigt allerdings, dass die Lebensumstände nur einen kurzfristigen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Aber warum ist das so?
Ziel dieses Forschungsschwerpunkts ist es zu klären, wie und warum sich Wohlbefinden und Einsamkeit über die Lebensspanne entwickeln. Dazu werden Theorien und empirische Befunde aus verschiedenen psychologischen Disziplinen (z.B. Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie, Persönlichkeitsentwicklung) integriert. Von besonderem Interesse ist der Effekt von Lebensereignissen auf Wohlbefinden und Einsamkeit sowie die Klärung der Mechanismen der Adaptation nach Ereignissen.

Wohlbefinden ist nicht nur als abhängige Variable, sondern auch als unabhängige Variable interessant. So mehren sich seit einigen Jahren Längsschnittstudien, die positive Konsequenzen von Wohlbefinden auf Gesundheit, Einkommen, beruflichen Erfolg und soziale Beziehungen aufzeigen. Eine mögliche Erklärung für diese Befunde ist, dass diese Lebensereignisse von den Personen bewusst herbeigeführt wurden, um ihre geringe Lebenszufriedenheit zu verbessern. Um diese Prozesse genauer zu verstehen, haben wir ein theoretisches Modell zu den motivationalen Konsequenzen von Lebenszufriedenheit entwickelt, das derzeit mit Unterstützung einer Sachbeihilfe der DFG empirisch überprüft wird.

In diesem Forschungsschwerpunkt beschäftigen wir uns damit, wo Laien die Ursachen für ihr Wohlbefinden sehen und ob und wie sie glauben, ihr Wohlbefinden beeinflussen zu können. Zu diesem Thema führen wir gerade ein interdisziplinäres Drittmittelprojekt (zusammen mit Philosophen der Universität zu Köln) durch, das vom Happiness and Well-Being Project der Templeton Foundation and St. Louis University finanziert wird.